2. Handelt es sich bei der Liquiditätsrechnung um eine zusätzliche IT-Anwendung?

Nein, es handelt sich um eine in die SAP®-Umgebung komplett integrierte Anwendung. Die Liquiditätsrechnung läuft als gekapseltes Modul im Hintergrund. Sowohl die Datenhaltung als auch die Datensicherung bzw. Archivierung erfolgen in der SAP®-Umgebung. Die Daten der Liquiditätsrechnung sind dabei, u.a. für die Erstellung der Kapitalflussrechnung am Folgetag verfügbar, und müssen nicht erst nach dem Periodenabschluss ermittelt werden.
Ohne die neue Anwendung Liquiditätsrechnung ist die Erstellung der Kapitalflussrechnung nach der direkten Methode mit einem erheblichen Zeit- und Kostenaufwand verbunden – falls überhaupt möglich.

16. Wie ist die Kompatibilität bei Änderungen seitens SAP sichergestellt?

Die Anwendung ist in SAP® ABAP Objects geschrieben. Das zugrunde liegende Konzept bzw. der zuvor bereits erwähnte Algorithmus ist systemunabhängig und kann auch für andere ERP-Systeme, bspw. für Oracle Financials angewandt werden. Solange die Grundvoraussetzungen: Konto-Nummern, Betrag, Währung(en), Soll/Haben, Buchungsdatum (Periode) und ggfs. Partnergesellschaften – gegeben sind, ist die Anwendung gegenüber Änderungen resistent.