Liquiditätsrechnung und Liquiditätsplanung mit SAP

Interdependenzen betrieblicher Ziele

Die PARADIGMA AG entwickelte eine eigenständige Liquiditätsrechnung, deren Zielsetzung es ist, die aktuelle Finanzlage des Unternehmens aufzuzeigen und die Kapitalflussrechnung nach der direkten Methode zu ermöglichen. Diese Anwendung läuft parallel zur Buchhaltung und ist so konzipiert, dass auf Basis der Planzahlen auch die Liquiditätsplanung abgebildet werden kann.

Da sowohl die Buchhaltung als auch die Liquiditätsrechnung auf denselben Geschäftsvorgängen aufbauen, sind die Informationen für die Kapitalflussrechnung tagesaktuell einsehbar – es handelt sich also um eine „Realtime Kapitalflussrechnung“, die nicht erst nach dem Periodenabschluss verfügbar ist.

Cash Flow Statement and Management
Cash Flow Statement and Management

Im Rahmen der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wird ein Einblick in die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage des Unternehmens gefordert. Während die Vermögens- und Ertragslage durch die Bilanz und die GuV-Rechnung repräsentiert wird, soll die Kapitalflussrechnung einen Einblick in die Finanzlage gewähren.

Als Informationsbasis dienen dabei heute fast nur die Daten der Buchhaltung. Historisch betrachtet, ist es nicht die Zielsetzung der Buchhaltung, Informationen über die Finanzlage und Finanzkraft eines Unternehmens zu liefern. Ausschließlich auf Einnahmen und Ausgaben stellt dagegen die Kameralistik mit einer anders ausgerichteten Zielsetzung ab.

Bei der Erstellung der Kapitalflussrechnung (Statement of Cash Flows) wird, wegen der zuvor genannten mangelnden Aussagekraft der Buchhaltung, die direkte Methode so gut wie nie angewandt. Stattdessen kommt die indirekte Methode zur Anwendung, um die erforderlichen Informationen aus dem Periodenabschluss derivativ abzuleiten.

Da die Erstellung der Kapitalflussrechnung nach der direkten Methode derzeit noch kaum verbreitet ist, finden Sie im Folgenden Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen:

  1. Was heißt „Realtime Kapitalflussrechnung“?
  2. Handelt es sich bei der Liquiditätsrechnung um eine zusätzliche IT-Anwendung?
  3. Liquiditätsrechnung – was genau kann man darunter verstehen und wie funktioniert sie?
  4. Besitzt die Liquiditätsrechnung noch weitere Funktionalitäten?
  5. Welchen Vorteil bietet die Liquiditätsrechnung und Liquiditätsplanung und wie lange dauert eine Installation?
  6. Wie unterscheidet sich die Liquiditätsrechnung und Liquiditätsplanung vom SAP®-Liquidity-Planner? Warum ein zusätzliches Produkt installieren?
  7. Wir haben zahlreiche Buchungskreise und unterschiedliche Kontenpläne im Einsatz – muss bzw. kann die Liquiditätsrechnung und Liquiditätsplanung für jeden Buchungskreis installiert werden?
  8. Wie können wir zwischen den internen und externen Geschäftsbeziehungen unterscheiden, um den Aufwand bei der Konsolidierung zu minimieren?
  9. Die Buchungskreiswährungen unserer in- und ausländischen Tochtergesellschaften sind verschieden. Wird eine Umrechnung in die Konzernwährung vorgenommen?
  10. Mit unserer jetzigen Vorgehensweise können wir die Daten für die Veröffentlichung der Kapitalflussrechnung auch ermitteln. Warum sollten wir jetzt die Methodik wechseln?
  11. Warum sollen wir die direkte Methode einsetzen? Was sind die Vorteile der direkten Methode gegenüber der indirekten?
  12. Können wir auch unterjährig starten und können auch vergangene Geschäftsjahre berücksichtigt werden?
  13. Welcher laufende Administrations- oder Supportaufwand entsteht und sind Anpassungen an vorgelagerten Systemen, z.B. Fakturierung, EDI-Eingangsrechnungen usw. erforderlich?
  14. Welche Fachabteilung muss bei der Implementierung eingebunden werden?
  15. Wie tangiert die Liquiditätsrechnung die Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse und werden ggfs. zu viele interne Informationen veröffentlicht?
  16. Wie ist die Kompatibilität bei Änderungen seitens SAP sichergestellt?

Weitere Informationen erhalten Sie per E-Mail: franz.meyer@paradigma-ag.de